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Eine kurze Geschichte der Öllampe

Als erste Lampen wurden mit Tierfetten gefüllte, flache Steinschalen verwendet, welche am Rand eine kleine Rinne für den Docht hatten. Dochte bestanden zunächst nur aus Pflanzenfasern, später auch aus Stoffresten. Derartige Schalenlampen wurden in manchen Regionen schon im 8 Jahrtausend v.u.Z. benutzt. Über viele Jahrhunderte entwickelte sich dieser Lampentyp kaum weiter, obgleich verschiedene Brennstoffe und Gehäuseformen aus Ton und Stein auftauchten. Die erste wesentliche Verbesserung war die Verwendung von Pflanzenölen. Dadurch konnten die Schalen zugedeckt und so vor Verschmutzung geschützt werden. Die verwendeten Brennstoffe (Fett, Talg, Öl) sind dickflüssig, so dass sie nur einige Millimeter bis wenige Zentimeter im Docht nach oben steigen können. Geht der Brennstoff zur Neige, verglüht ein Teil des Dochts. Die nächste Revolution war die verwendung von Metalllampen, die letztendlich die Tonexemplare aus dem Markt drängten. In Europa nahm diese Entwicklung in byzantinischer bis islamischer Zeit ihren Lauf. Öllampen aus Metall waren bis in die Moderne hinein der vorherrschnede Typ.

Quelle: Wikipedia

Die Geschichte Petroleumlampe

Eine Petroleumlampe, auch Petroleumleuchte, ist eine Lampe, die ihr Licht durch Verbrennen von Petroleumgasen erzeugt.
Es ist weder möglich, einen (und nur einen) bestimmten Erfinder der Petroleumlampe zu benennen, noch ist ein Jahr ihrer Erfindung bekannt. Erdöl (englisch petroleum) war bereits viele hundert Jahre bekannt, wurde jedoch wegen des geringen Leuchteffekts und der starken Geruchs- und Rußentwicklung nur selten zur Beleuchtung genutzt. Einige Publikationen datieren die Erfindung an den Anfang des 19. Jahrhunderts, doch dürfte das Prinzip schon viel früher von dem der Öllampen abgeleitet worden sein. Wesentliche Schritte zur funktionsfähigen Petroleumlampe, wie wir sie heute kennen, wurden die Erfindung des Lampenzylinders (Rheinland um 1810) und des Runddochts im Jahre 1854 durch den polnischen Chemiker Ignacy Lukasiewicz (1822-1882) in Lemberg, der auch als einer der Pioniere der Erdöldestillation gilt.
Hinzu kam eine Reihe notwendiger Vorerfindungen, wie beispielsweise die gut funktionierender Brenner für Argandleuten, und die Möglichkeit, das rohe Erdöl durch die Behandlung mit Säuren und Laugen zu reinigen sowie durch fraktionierende Destillation inantike-petroleum-lampe-silber seine Bestandteile aufzutrennen, um damit ein geeignetes Brennmittel zu haben. Zu guter Letzt bedurfte es außerdem einer beständigen und umfangreichen Förderung von Erdöl, damit sich das neue Produkt preislich durchsetzen konnte. Als die technischen Voraussetzungen geschaffen waren, mussten auch die schon vorhandenen Öllampen (Carcellampe und Uhrwerklampe, Argandbrenner, Moderateurlampe) für den neuen Brennstoff umkonstruiert werden.
Nach Anpassungen am Brennstoff, am Brenner, am Docht und am Zugglas (Lampenglas, Lampenzylinder) zur Überwindung des starken Rußens und entsprechend der massiven Geruchsbelästigung, lösten Petroleumlampen innerhalb kurzer Zeit die vorher benutzen Öllampen ab. Der große Vorteil von Petroleum als Brennstoff war seine niedrige Viskosität: Es stieg in einem Docht sehr viel höher (über 10 cm) als alle anderen zuvor benutzten Öle. Außerdem war es verhältnismäßig preiswert zu bekommen.
Bis zum heutigen Tag werden Petroleumlampen gebaut. Es gibt auch noch immer Glaszylinder, Dochte, Tanks und verschiedene Brenner im Handel. So lassen sich alte Lampen reparieren und weiter betreiben. Quelle: Wikipedia

Schönheit der Petroleumlampen

Der Petroleumbrenner brachte ab 1850 mehr Helligkeit ins Dasein und löste rasch das seit Jahrhunderten benutzte trübe Öllicht ab. Die neuen Leuchten zeichneten sich durch eine vergleichsweise hohe Lichtintensität aus. Berlin entwickelte sich zum Mittelpunkt der Lampenindustrie schlechthin. Allein Wild & Wissel brachte im Laufe von vier Jahrzehnten rund 2000 verschiedene Lampenmodelle auf den Markt. Die Palette reichte von der einfachen Küchenlampe bis zur luxuriösen Salonlampe.

Dochtlampen

Unter einer Petroleumlampe verstehen die meisten eine "normale" mit Petroleum betriebene Dochtlampe, die seit etwa 1850 in vielen verschiedenen Variationen benutzt wird. Davor waren nur relativ primitive Öllampen für Walöl oder Pflanzenöle verbreitet.

Die Lampen bestehen aus einem Brennstoffbehälter mit aufgeschraubtem Brenner, der mit einem Rädchen die Dochtverstellung (Lichtstärke) ermöglicht, sowie einer Galerie, die das Lampenglas hält, die Flamme vor Zugluft schützt und den Luftzug an der Flamme erhöht.

Für die Herstellung kommt auch heute noch vorzugsweise Messing in Frage. Es läßt sich leicht biegen, stanzen und löten, rostet nicht und sieht ansprechend aus.

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